Technologie-Campus: Perspektiven nutzen!

Die Entscheidung des Viechtacher Stadtrats zum Technologie-Campus ist zu respektieren. Für eine positive langfristige Entwicklung des Landkreises gilt es nun das Bestmögliche zu erzielen.

1. Der Campus muss im Landkreis Regen errichtet werden

Die von Staatsminister Brunner erreichte Grundsatzentscheidung, den Campus im Landkreis Regen einzurichten, soll unter allen Umständen beibehalten werden. Der Campus eröffnet dem Landkreis zahlreiche Chancen, an denen nicht nur die errichtende Gemeinde, sondern auch die umliegenden Gemeinden und Bürger profitieren werden.
Zwar ist die Errichtung eines Technologie-Campus mit finanziellem Aufwand für die errichtende Kommune verbunden, dennoch sehen wir als politische Jugendorganisation eine auf Dauer angelegte Verbesserung der Arbeits-, Bildungs- und Wirtschaftsperspektiven des Landkreises Regen. Der Campus-Schwerpunkt „Industrie 4.0“ wird in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen.
Wir fordern geeignete Standorte im Landkreis Regen zu suchen und alle Kraftanstrengungen zu unternehmen, um den Campus im Landkreis Regen zu realisieren.

Der Campus ist eine Chance, die sich der Landkreis nicht entgehen lassen darf.

2. Positive Entwicklung sämtlicher Gemeinden

Der bestehende Campus in Teisnach ist ein voller Erfolg und sichert die wirtschaftliche Entwicklung langfristig. Ein weiterer Technologie-Campus, der sich durch eine akademische und praxisbezogene Forschung auszeichnet, fördert eine positive Entwicklung sämtlicher Gemeinden im Landkreis. Darum wäre es besonders wünschenswert, die positiven Aspekte des Campus weiteren Gemeinden im Landkreis zukommen zu lassen.
Die JU appelliert an alle lokalen und überregionalen politischen Akteure der Gemeinden im Landkreis Regen, sich aktiv für die Errichtung des Campus einzusetzen.

Pressemitteilung vom 29. November 2017

Mobilität 4.0 – Teststrecke autonomes Fahren auf der B85

Wir fordern eine Teststrecke für autonomes Fahren auf der Bundesstraße 85 im Bayerischen Wald.

Das bereits existierende Testfeld digitale Autobahn auf der A9 zwischen München und Nürnberg ist nur der erste Schritt zu einem vollautonomen Fahren. Als nächsten Schritt muss Mobilität 4.0 auf Landstraßen in ländlichen Regionen erprobt werden. Die Strecken im Bayerischen Wald bieten hierzu beste Testbedingungen: Die topographischen Voraussetzungen mit Höhen- und Tiefenlagen, die vergleichsweise kurvenreichen Strecken und nicht zuletzt die Wetterbedingungen, besonders im Winter. Mobilität 4.0 ermöglicht die Car-to-Car- und Car-to-Infrastructure-Kommunikation mit modernster Sensorik, hochpräziser digitaler Karten sowie Echtzeitkommunikation mit den aktuellsten Übertragungsstandards. Gerade im Bereich der Car-to-Infrastructure-Kommunikation, die LTE- und 5G-Verbindungen voraussetzt, gilt es praxisnahe Erfahrungen auf dem angesprochenen Gelände zu sammeln.

Die Automobilindustrie ist in Bayern, besonders in Niederbayern, die führende Schlüsselindustrie. Ein weiteres Testfeld in Bayern liegt daher praktisch auf der Hand. Außerdem können Synergie-Effekte zu Tage treten, da diese Technologien der Zukunft Innovationen, Investoren oder Start-Ups aus der IT-Branche in die Region ziehen kann, die in diesem Bereich tätig sind. Zusätzlich profitieren Bevölkerung und Wirtschaft von verbesserter Mobilfunkanbindung.

Wir sehen die Vorteile in Ertüchtigung der B85 und dem Ausbau der mobilen Breitbandversorgung in unserer Heimatregion.

Ursprünglicher Text aus "Niederbayern 2030" der Jungen Union Niederbayern.